Presse­artikel

Zeitungs­artikel von Philipp Siebert (für die Berliner Morgenpost, Nr. 209, vom 02.08.2022)

Zeitungsartikel: Baumpflege Bittner (gegen das Baumsterben in Berlin)

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Mit Technik, gegen das Baumsterben

BERLINTimo Bittner vergräbt Sensoren und liest ab, ob eine Pflanze genug Wasser bekommt oder nicht.


Die Hitze liegt drückend über der Parkanlage unweit des U-Bahnhofs Britz-Süd. Mit einem riesigen Wassertank auf einem Pritschenwagen kommt Baumpfleger Timo Bittner vorgefahren. Angestellte seiner Firma sind schon vor Ort, stehen auf Leitern in den Baumkronen und schneiden die Erlen zurecht. Einige Bäume leiden sichtbar unter der Trockenheit . “Die muss wahrscheinlich bald weg”, sagt der 35-Jährige und zeigt auf die Birke. Sie hat den Kampf bereits verloren, ein Großteil der Äste ist tot, nur noch wenige Blätter hängen kläglich herunter. Sie leidet, wie viele Stadtbäume, unter der langan­hal­tenden Trockenheit. “Von Jahr zu Jahr wird es immer schlimmer”, sagt Bittner. “Die Dürrepe­rioden werden immer länger.” Vor allem in der Innenstadt seien Bäume großem Stress ausgesetzt. Der Beton kann sich im Sommer auf bis zu 60 Grad erhitzen und gibt auch während der gesamten Nacht Wärme wieder ab.

Ausgewachsener Baum braucht im Schnitt 150 Liter Wasser
“Rund 150 Liter benötigt jeder Baum”, erklärt Bittner. Entsprechend viel gibt es daher für ihn seine 40 Mitarbeiter zu tun. Vor allem junge Pflanzen brauchen regelmäßig Wasser. Dass sie verdursten, sehe man ihnen oft nicht an und merke es erst, wenn es zu spät ist. Im Kampf dagegen setzt der Chef eines der größten Berliner Baumpfle­ge­un­ter­nehmen auf moderne Technik. Sensoren geben Auskunft darüber, wie viel “Durst” die Bäume haben.

Das Gerät, von denen Bittner nach eigenen Angaben bereits um die 1000 Stück im Berliner Boden vergraben hat, sieht auf den ersten Blick ziemlich unspek­takulär aus: Ein kleiner grauer Kasten mit Sender und Batterie, die für zwei Jahre reicht, und ein knapp zehn Zentimeter langer Stift aus Metall. Hierbei handelt es sich um den Sensor, der die Feuchtigkeit im Boden misst. “Wenn es zu trocken ist, gibt das Gerät Alarm”, sagt Bittner. Der entspre­chende Baum erscheine dann auf einer GPS-Karte auf dem Tablet des Pflegers und würde so am nächsten oder übernächsten Tag auf der Gießtour angefahren und gewässert. Das Gerät kostet zwischen 400 und 600 Euro. Ist es erst einmal am Baum vergraben, sieht man es nicht mehr. Wie tief es in der Erde verschwindet, hängt davon ab, welchen zweck es erfüllen soll. Wissen­schaftler würden meist drei Sensoren in 30, 60 und 90 Zentimetern Tiefe vergraben, um so genauere Informa­tionen zu erhalten. Rund 1000 Geräte liegen bereits in Berlins Erde. Dabei braucht nicht jeder Baum ein solches Gerät. “Es reicht, wenn sich einer meldet, dann gießen wir alle, die in der Nähe sind, gleich mit”, sagt er. Die Technik, die im Süden Deutschlands bereits deutlich weiter verbreitet ist, was bislang in Berlin weitgehend unbekannt. Bittners Unternehmen gehört zu den ersten, die sie in der Hauptstadt einsetzen.

Birken werden wegen des Klimawandels in Berlin aussterben
Besonders hart trifft es die Birke. “Viele sind in den vergangenen Jahren verdurstet und mussten gefällt werden”, sagt der Baumpfleger und zeigt während des Rundgangs durch die Grünanlage immer wieder auf Baumstümpfe. Die einen seien vor einem Monat abgeholzt worden, die andere vergangene Woche. Im Dickicht sind Birken kaum noch zu sehen. Und wenn doch, kommentiert es Bittner meist mit Worten wie: “Die wird auch bald weg müssen.”
Der Baumpfleger geht fest davon aus, dass die Birke in ein paar Jahren aus dem Berliner Stadtbild verschwunden sein wird. Neue Exemplare würden seit einiger Zeit auch gar nicht mehr gepflanzt. Zu schlecht seien Birken auf die sich verändernden klimatischen Bedingungen eingestellt, zu niedrig seien ihre Überle­bens­chancen. Sie wurzeln nur flach, kommen kaum an tiefere Grundwas­ser­schichten heran. Außerdem wird das Wurzelwerk bei Grabungs- oder Tiefbau­a­r­beiten leicht irreparabel geschädigt.
Deutlich robuster sei hingegen die Platane – laut Bittner der “ideale Stadtbaum”. Aber wenn diese noch jung sind, benötigen sie sehr intensive Pflege und vor allem Wasser. In Berlin gibt es laut der Senats­um­welt­ver­waltung mit Stand vom vergangenen Jahr knapp 437.000 Straßenbäume. Die meisten sind in einem kritischen Zustand. Laut Baumka­taster werden lediglich 17 Prozent als gesund eingestuft. So macht sich etwa das Grünflä­chenamt Marzahn-Hellersdorf nur um 11.000 der 51.000 Bäume im Bezirk keine Sorgen. Bleibt der Regen aus, wie es in den vergangenen Jahren deutlich häufiger für lange Perioden der Fall war, müssen die Bezirke ran und gießen. Dafür fehlt allerdings häufig das Personal. Aus diesem Grund wurde etwa in Reinickendorf im März kein einziger Baum gegossen oder gedüngt. Andere Bezirke wie Neukölln beschäftigen dazu private Firmen wie die von Bittner. So oder so: Der Gesamt­bestand der Berliner Bäume sinkt seit Jahren. Die Behörden rechnen weiterhin mit erheblichen Verlusten.

Wurzelwerk älterer Bäume oft tief unter dem Boden verborgen
Vor allem bei älteren Bäumen ist es schwieriger als bei jungen. Denn knapp 90 Prozent der wasser­auf­neh­menden Wurzeln befinden sich nicht in der Baumscheibe, sondern unter Beton. Und auch die wachsende Stadt setzt den Bäumen zu. Der Bedarf an Trinkwasser ist in den vergangenen Jahren kontinu­ierlich gestiegen, der Grundwas­ser­spiegel sinkt. Die Behörden bitten Anwohne­rinnen und Anwohner schon seit Jahren, selbst beim Baum vor dem Haus Garten­schlauch oder Gießkanne in die Hand zu nehmen. Seit einigen Jahren sind an vielen Stämmen auch mit Wasser gefüllte Säcke grüne Säcke zu sehen; in Friedrichshain-Kreuzberg sind es bereits 4000 Stück. Sie geben das Wasser langsam über kleine Löcher an den Boden und die Wurzeln ab. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) geht jedoch davon aus, dass die Säcke nicht viel bewirken. Denn das Wurzelwerk ist oft viel zu verzweigt. Einige Experten befürchten zudem, so könnten Pilzkrank­heiten entstehen.

Baumbewässerung in Berlin Presseartikel

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Zeitungs­artikel

Ich  habe  Durst!
Wenn Bäume um Hilfe rufen

Grundwas­ser­spiegel zu niedrig, Boden zu trocken? Bäume brauchen Wasser, viel Wasser. Und damit wir wissen, welche Bäume gerade unter Trockenheit leiden, haben wir einen Großteil der berliner Bäume “verkabelt”. Nun können wir Notrufe von Bäumen direkt übers Handy erfassen und genau diese Bäume in unsere tägliche Bewässungstour mit einbeziehen.

Bäume in Stadtbe­zirken spielen gerade in Hitzepe­rioden eine wichtige Rolle. Fußgän­gerwege, Straßen, Häuserwände und Fahrzeuge heizen sich unter direkter Sonnen­be­strahlung extrem auf. Bäume spenden Schatten und ermöglichen somit viel niedrigere Umgebungs­tem­pe­raturen in den von Bäumen beschatteten Bereichen. Alles, was von Bäumen beschattet wird, kann sich nicht mehr so extrem aufheizen. Damit aber Bäume auch in Hitzepe­rioden ihre Gesundheit aufrecht erhalten können, benötigen sie Wasser, viel Wasser.

Zeitungsartikel vom 28.04.2022 zur Baumbewässerung in Berlin

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Zeitungs­artikel von Oliver Ohmann (für die B.Z. vom 28.04.2022)

Berlins Bäume sagen jetzt Bescheid, wenn sie Durst haben

Treptow – „Wasser her, ich habe Durst!“ Klingt verrückt, aber so melden sich jetzt bereits 1000 Straßenbäume in Berlin. Ein Baumpflege-Experte hat sie mit Feuchtig­keits­sensoren ausgestattet. Highttech zur Baumrettung.

Timo Bittner ist studierter Baumexperte und ausgebildeter Kletterer. Seine Firma hat mit einer neuen Software die Rettungs­technik installiert. Davor bewahrte der 33-Jährige mit seinem Know-how bereits die uralten Platanen an der Puschkinallee vor der Fällung.

Er erklärt: „Die Sensoren stecken neben dem Baum im Boden und senden an unseren Computer­server ein Signal, wenn der Boden zu trocken wird. Der Standort wird dann automatisch in unsere Tagesroute eingepflegt.“ Dann wird gegossen!

Dieser Feuchtig­keits­sensor wird direkt am Baum vergraben

Die Firma Baumpflege Bittner betreut mit 48 Angestellten aktuell 16.000 Straßenbäume. Zehn Kollegen sind ausschließlich mit Baum-Wässerung beschäftigt.

„Wasser wird jetzt gebraucht, damit die Bäume überhaupt Blätter austreiben können. Es ist so trocken wie nie zuvor. Dabei braucht eine große Linde oder Eiche jede Woche 1000 Liter Wasser, an heißen Sommertagen sogar täglich.“

Aber Berlin gießt zu wenig. Bittner weiß: „In Süddeut­schland wässert man massiv, schon seit gut 20 Jahren. Bei uns erst seit rund fünf  Jahren und immer noch zu wenig.“

Jetzt zeigen sich auch die Folgen der Rekord­hit­ze­sommer. Bittners Baumpfleger mussten in jüngster Zeit allein 500 Birken fällen.

„Die Birke ist in Berlin vom Aussterben bedroht, sie leidet extrem unter Klimawandel und Trockenheit. Man erkennt es an den kahlen Kronen, der Baum bildet Totholz, um sich künstlich zu verkleinern und Energie zu sparen. Doch dadurch wird er anfällig für Schädlinge, so kann eine Birke innerhalb von sechs Wochen absterben.“

Bittners Durst-Sensoren sollen helfen, dies zu verhindern. Doch für viele der 430.000 Berliner Straßenbäume kommt jede Hilfe und jeder Regen leider zu spät.

Presseartikel Bittner Häckslerarbeiten 2019 in Berlin

Mehr erfahren? Hier geht’s zum Origina­l­artikel auf https://www.soll-galabau.de.

Presse­artikel auf https://www.soll-galabau.de (vom 12.06.2019)

Baumpflege Bittner GmbH räumt mit drei Först Holzhäckslern im Raum Berlin und Brandenburg auf

Geht es um Baumfäl­lungen und Baumpflege in Berlin und Brandenburg, dann kommt man an dem Fachbetrieb Baumpflege Bittner nicht vorbei. Das 2011 von Timo Bittner gegründete Unternehmen ist einer der größeren Baumpfle­ge­spe­zi­a­listen, der mittlerweile drei Standorte hat und momentan 22 festan­ge­stellte Mitarbeiter beschäftigt, die sich um das Kernge­schäft Baumar­beiten/Grünpflege kümmern.

Abgedeckt werden von Baumpflege Bittner daher nicht nur Berlin und Brandenburg, sondern auch der ganzen Norden Deutschlands. Zu dem weitrei­chenden Kundenstamm zählen neben privaten Haushalten vor allem Unternehmen, Hausver­wal­tungen und öffentliche Auftraggeber.

Um effektiv und schnell die eingehenden Aufträge bearbeiten zu können, werden von Baumpflege Bittner momentan vier Holzhäcksler eingesetzt. Drei davon sind Maschinen von Först.

So besitzt das Unternehmen einen diesel­be­triebenen ST8 Häcksler und einen mit Benzin betriebenen ST8P, die beide mit einem Einzug von bis 200mm Stammholz und einem Autoin­tel­ligence Steuerungs­system ausgestattet sind, mit dem die gesamte Elektrik der Maschine betrieben wird. Dieses einfache, jedoch extrem benutzer­freundliche und fortschrittliche elektrische Steuerungs­system ist vollständig wasser- und vibrati­ons­be­ständig und wurde für die härtesten Einsatz­be­din­gungen getestet und konzipiert. Daneben ist ein benzin­be­triebener XR8P Traxion Raupen­häcksler im Einsatz, der damit den neuen Diesel Emissi­ons­vor­schriften entspricht. Mit seinem individuell höhenver­stellbaren Raupen­fahrwerk und 70cm Bodenfreiheit, ist diese robuste Powerma­schine speziell für schweres und unwegsames Gelände konzipiert und besitzt ebenfalls einen 200mm Einzug und das Autoin­tel­ligence Steuerungs­system.

Die Gründe für eine Anschaffung der drei Först Holzhäcksler lagen für Timo Bittner von Anfang an ganz klar auf der Hand: „Nach einer Demovor­führung war das Feedback des gesamten Teams sehr gut. Alle waren von dem Produkt begeistert, da es zuverlässige Leistung bietet, und zudem schnell und einfach zu Warten ist. Auch der Kunden­service von Först ist extrem gut und Ersatzteile werden bei Bedarf schnell und unkompliziert geliefert. Außerdem bietet Först eine 3-Jahres­ga­rantie und ein kontinu­ier­liches Wartungs- und Inspek­ti­ons­programm an, das meinem Wissen nach einzigartig in der Branche ist. Wir haben aus diesem Grund Först Holzhäcksler bereits schon fünfmal erfolgreich weiter empfohlen“, so Herr Bittner. „Da wir unsere Geräte alle vier bis sechs Jahre ersetzen, werden wir uns definitiv wieder an Först wenden, wenn es um die Anschaffung eines neuen Häckslers geht.“

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